Fragen

Kann ich den Datensatz für meine eigenen Analysen benutzen?
Ich möchte einen Artikel über das Projekt schreiben. Wie erreiche ich Sie?
Ich habe 10 Semester Statistik studiert. Viele Analysen sind sehr einfach gestrickt, so sind zum Beispiel keine Kontrollvariablen miteinberechnet, Gütemaße nicht angegeben, oftmals korrelieren unabhängige und abhängige Variable. Ist das nicht unseriös?

Antworten


Kann ich den Datensatz für meine eigenen Analysen benutzen?

Ja klar. Anfrage einfach an die E-Mail-Adresse im Impressum.

Ich möchte einen Artikel über das Projekt schreiben. Wie erreiche ich Sie?
Meine Kontaktdaten finden Sie sowohl unter Presse als auch im Impressum. Warum zweimal? Nun, offenbar reicht das immer noch nicht. 90 Prozent der Artikel über diesen Blog entstehen, ohne, dass die Autoren auch nur ein einziges Wort mit mir gewechselt haben (nicht mal per Mail). Da werden dann irgendwelche Zitate aus Blogartikeln abgeschrieben, die eventuell schon veraltet sind, daraus Zitate gemacht und und und…

Ich habe in meiner eigenen journalistischen Ausbildung einmal gelernt, dass man mit den Quellen, die man benutzt, spricht und sie gegencheckt. In Zeiten des schnellen, schmutzigen Online-Journalismus, “Copy & Paste”-Artikeln und Veröffentlichungsdruck mag das altmodisch klingen. Ich freue mich aber trotzdem über persönliche Anfragen per Telefon oder Mail. (Und frage mich zusätzlich, wer es mit sich selbst vereinbaren kann, sich ernsthaft “Journalist” zu nennen, wenn er nicht mal mit Quellen oder Leuten, über die er schreibt, spricht.)

Ich habe 10 Semester Statistik studiert. Viele Analysen sind sehr einfach gestrickt, so sind zum Beispiel keine Kontrollvariablen miteinberechnet, Gütemaße nicht angegeben, oftmals korrelieren unabhängige und abhängige Variable. Ist das nicht unseriös?

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust…

Goethe, Faust I

Zum einen die Seele des Sozialwissenschaftlers, der auf korrekte und wissenschaftlich einwandfreie Ergebnisse pocht, zum anderen die des Journalisten, der Sachverhalte möglichst einfach für möglichst viele Nutzer erklären möchte.

Die zweite Seele setzt sich eigentlich immer durch – das heißt: ein Index mit fünf verschiedenen Variablen, Brüchen und einberechneten Faktoren mag wissenschaftlich korrekt sein – verstehen werden ihn die wenigsten. Dann lieber (wenn überhaupt) ein einfacher Index aus zwei Variablen, der vielleicht verzerrt, der aber im Großen und Ganzen die gleiche Grundaussage hervorbringt. Und dafür von jedem verstanden wird.

Aber keine Angst, jeder studierte Statistiker, dem das alles zu unseriös ist, darf jederzeit seine eigenen Berechnungen anstellen. Den Datensatz gibt es über die E-Mail-Adresse im Impressum.