Leicht verspätet, jetzt aber endlich da: Die Verletzungstabelle der Bundesliga-Saison 2016/17. Welches Team hatte mit den meisten Verletzungen zu kämpfen, welches mit den wenigsten? Die Daten:

Grafik: Die Verletzungstabelle der Bundesliga-Saison 2016/17. Ingolstadt schneidet am besten, Frankfurt am schlechtesten ab.

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Wie immer zählen die Verletzungstage

Auch diesmal stehen die Verletzungstage bei der Berechnung der Tabelle im Mittelpunkt, also die Tage, an denen ein Spieler seinem Verein wegen einer Verletzung oder Erkrankung fehlte. Entscheidend ist die Summe aller Verletzungstage, dividiert durch die Kadergröße des jeweiligen Vereins – denn natürlich haben Vereine mit größerem Kader auch erstmal mehr Verletzungstage. Heraus kommt am Ende die durchschnittliche Anzahl an Verletzungstagen pro Spieler für jedes Team. “Halbe” Spieler entstehen durch Zu- bzw. Abgänge in der Winterpause.

Ingolstadt verteidigt Spitzenplatz – und steigt trotzdem ab

Der FC Ingolstadt konnte seine Spitzenposition zur Winterpause verteidigen: Mit nur 15,42 Verletzungstagen pro Spieler ist der FCI das Team mit den wenigsten Verletzungen in der diesjährigen Bundesliga-Saison. Umso bitterer, das selbst die Verletzungsfreiheit nichts am Abstieg der Schanzer ändern konnte.

Auch auf den Plätzen 2 und 3 hat sich nichts geändert: 1899 Hoffenheim (28,6 Tage pro Spieler) landet vor Vorjahressieger Darmstadt (31,6 Tage) – das ähnlich wie Ingolstadt nicht von der Verletzungsfreiheit profitieren kann.

Bayern klettert mit Ancelotti

Der FC Bayern klettert weiter: Der Verlierer der vergangenen Saison hat sich unter Trainer Carlo Ancelotti weiter verbessert und beendet die Saison auf Platz 9 (durchschnittlich 52 Verletzungstage). Weiter abgestürzt ist hingegen Gladbach, das jetzt mit 63,6 Tagen Zwangspause pro Spieler das viertschlechteste Team ist.

Schlusslichter: Frankfurt und Dortmund

Am Ende der Tabelle hat sich wie an der Spitze nichts geändert: Eintracht Frankfurt ist abgeschlagen Letzter (76,8 Ausfalltage pro Spieler). Auch der Vorletzte dümpelte schon in der Winterpause in den Niederungen der Verletzungsanfälligkeit herum: Die Dortmunder Spieler waren im Schnitt 65,6 Tage verletzt.